DIE AKUPUNKTUR




Die Akupunktur ist eine etwa 3000 Jahre alte asiatische Heilmethode, die insbesondere in China über die Jahrhunderte vervollkommnet und weiterentwickelt wurde. Heute ist sie nicht nur in China oder anderen asiatischen Ländern sondern auch bei uns eine zunehmend angewandte Methode.


Das am besten bekannte Hilfsmittel der Akupunktur ist die Nadel. Im Vergleich zu den bekannten Injektionskanülen ist sie sehr viel dünner und biegsamer. Aus hygienischen Gründen werden mittlerweile von vielen Ärzten nicht die klassischen Gold- oder Silbernadeln verwendet, sondern sterile einzeln verpackte Nadeln aus Stahl zum einmaligen Gebrauch. Eine Übertragung von Infektionskrankheiten wie z.B. Hepatitis oder Aids ist somit vollkommen ausgeschlossen.


Heutzutage kann in vielen Fällen anstelle der Nadeln mit einem absolut schmerzfreien Akupunkturlaser behandelt werden.


Anwendung findet die Akupunktur vor allem bei


Außerdem kann die Akupunktur bei Magen-Darm-Beschwerden, bei Schwächezuständen unterschiedlicher Ursache und auch bei sexuellen Störungen hilfreich sein.


Darüber hinaus wird die Akupunktur zur Unterstützung bei Gewichtsreduktions- und Nikotinentwöhnungskuren eingesetzt.


Wenn wir auch bisher wenig über die der Akupunktur zugrunde liegenden Mechanismen wissen, so dürfte doch ihre Wirksamkeit als erwiesen gelten. Es handelt sich um eine so genannte „sanfte“ Behandlungsmethode, bei der dem Körper innewohnenden Selbstheilungskräfte gefördert und in die richtigen Bahnen gelenkt werden. Hieraus ergibt sich aber zwangsläufig, dass zu weit fortgeschrittene Krankheiten, die bereits zu organischen Veränderungen geführt haben, von der Akupunktur wenig oder gar nicht beeinflusst werden können. Andererseits sind aber auch die Nebenwirkungen gering im Vergleich zu vielen anderen Behandlungsverfahren.


Über den Zeitpunkt des Wirkungseintritts können im Einzelfall keine sicheren Voraussagen gemacht werden. Manchmal stellt sich die erwartete Wirkung erst nach mehreren Behandlungssitzungen ein. Gelegentlich kann es sogar zu einer anfänglichen Verschlimmerung kommen, die als günstiges Zeichen einer sich anbahnenden Besserung zu sehen ist.


Bei chronischen Schmerzen werden die Kosten der Akupunktur von den privaten Krankenversicherungen praktisch immer übernommen. Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen die Akupunktur nur bei chronischen Schmerzen der Lendenwirbelsäule und bei Arthrose der Kniegelenke.


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