Die Elektroakupunktur nach Voll


Die Elektroakupunktur nach Voll (EAV) ermöglicht die Erfassung gestörter Organfunktionen durch Messung der Gewebereaktionen, wenn an genau definierten Akupunkturpunkten ein feiner, nicht spürbarer Messstrom verabreicht wird.


Auf diese Weise sind krankhafte Veränderungen schon in einem frühen Stadium erkennbar, das heißt, noch bevor sich irreparable Schäden eingestellt haben.


Es lassen sich entzündliche von degenerativen (durch Verschleiß oder Vernarbung bedingten) Krankheitsursachen unterscheiden. Auch die Lokalisation, also der Ort der Krankheitsursache, lassen sich bestimmen.


Die EAV-Messung wird dazu eingesetzt, um die für Sie individuell geeigneten Arzneimittel, zum Beispiel homöopathische Medikamente, zur Behandlung der gefundenen Gesundheitsstörung herauszufinden.


Anwendung findet die Elektroakupunktur nach Voll vor allem


Typische Beispiele für Erkrankungen, bei denen die EAV Anwendung findet, sind


Doch nicht nur zur Krankheitserkennung, sonder auch zur Behandlung eignet sich die EAV.


Hierbei kann durch eine spürbare, aber schmerzlose elektrische Reizung in den vorher durch EAV-Messung gefundenen gestörten Messpunkten eine Normalisierung der Gewebereaktion erreicht werden. Diese Therapie muss allerdings mehrfach wiederholt werden, um einen anhaltenden Erfolg zu haben.


Wie bei der klassischen Akupunktur handelt es sich um eine sogenannte „sanfte“ Behandlungsmethode, bei der die dem Körper innewohnenden Selbstheilungskräfte gefördert und in die richtigen Bahnen gelenkt werden. Auch hier gilt, dass zu weit fortgeschrittene Krankheiten, die bereits zu organischen Veränderungen geführt haben, von der Elektroakupunktur nach Voll nur wenig beeinflusst werden können. Andererseits sind aber auch die Nebenwirkungen gering im Vergleich zu vielen anderen Behandlungsverfahren.


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